|
Um die Tragweite des Projektes richtig beurteilen zu können muss ein Blick auf die herkömmliche, traditionelle Bauweise auf Mallorca geworfen werden: |
 |
Ein Betonsockel wird direkt aufs Erdreich aufgebracht. Darauf werden Tragsäulen errichtet, die Decke wird durchgehend betoniert. Dann werden weitere Säulen nach oben gezogen und die neue Decke betoniert etc. Dies nennt man Skelettbau. Die Wände werden mit Ziegeln in den Zwischenräumen erstellt, das Ganze wird von innen und aussen mit Zement verputzt, eventuell wird auf der Aussen-Fassade eine Ziersteinverkleidung angebracht. Eine Isolierung erfolgt in den seltensten Fällen.
Diese Bauweise ist zwar stabil, birgt aber gravierende Nachteile:
- Das Fundament ist nicht isoliert, Feuchtigkeit kann aufsteigen
- Konstruktionsbedingt, aber auch durch thermische Spannungen, treten Risse und Spalten auf, dadurch kann ebenfalls Feuchtigkeit eindringen
- Kältebrücken führen zu Kondensation an den Innenwänden, das führt zu Schimmelbildung, muffigen Gerüchen und einem generell schlechteren Wohnklima
- Schall überträgt sich ungedämpft im ganzen Haus
- Der Energieaufwand ist aufgrund der fehlenden Isolation sehr hoch: Im Winter zur Heizung und im Sommer für die Kühlung
- Kalte Innenwände im Winter sorgen für Zugluft und ein unangenehmes Wohngefühl
- Kosten werden verlagert: Es wird möglichst billig gebaut und anschliessend teuer verkauft. Speziell in Eigentums- oder Mietwohnungen kommen Heiz-Klimageräte zum Einsatz, enorme Stromfresser, die auf Kosten des Käufers Baumängel kompensieren sollen
- Der Unterhalt so eines Baus ist teuer und aufwändig und die Fassaden sehen schon nach wenigen Jahren ungepflegt und verwahrlost aus
- Durch die Baumängel kommt es zu einer schnellen Wertverminderung der Liegenschaft
|
|